29. November 2011 - 13:25 | Thea
Junge ÖVP fordert Maßnahmenbündel bestehend aus mehr Geld für die Unis, einem sinnvollen Zugangsmanagement und fairen Studienbeiträgen; SPÖ muss Blockadehaltung beenden
Die gestern veröffentlichte Stellungnahme der Schlichtungskommission im Streit um finanzielle Mittel für die Wirtschaftsuniversität spricht aus Sicht der Jungen ÖVP eine klare Sprache: "Die Stellungnahme verdeutlicht, dass wir für die Universitäten dringend ein Maßnahmenbündel brauchen: Die von Wissenschaftsminister Töchterle angekündigte Geldspritze, ein sinnvolles Zugangsmanagement in Massenfächern sowie faire und sozial gerechte Studienbeiträge, die direkt den Universitäten zugutekommen. Jede weitere Blockade der SPÖ bei diesem Thema verschärft die Situation an den Unis weiter und geht zu Lasten der Studierenden", kommentiert Axel Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, die aktuelle Entwicklung in der Universitätsdebatte.
Die Junge ÖVP ist davon überzeugt, dass die rasche Einführung von fairen Studienbeiträgen unbedingt notwendig ist, um die Studienqualität an den Universitäten zu verbessern. Studierende sind bereit, für eine gute Ausbildung auch zu bezahlen, vorausgesetzt, dass die Studienbedingungen und die Platzsituation akzeptabel sind. Daher muss mit der Einführung von fairen Studienbeiträgen und einem daran gekoppelten Stipendiensystem auch parallel dazu der Universitätszugang sinnvoll geregelt werden: "Die Fakten liegen auf dem Tisch, nun liegt es an der SPÖ, den Weg für eine nachhaltige Universitätspolitik im Sinne der Studierenden freizumachen", betont Melchior abschließend.
(Quelle: OTS / Junge ÖVP)
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