29. November 2011 - 11:41 | Thea
Ärzte informieren in der Aula über geplante Kürzungen
Im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) hat am Dienstagvormittag die erste öffentliche Protestveranstaltung der Spitalsärzte begonnen. Sie machen damit weiter gegen angekündigte Sparmaßnahmen mobil. Bei der Versammlung sollen Prominente zu Wort kommen, die bereits im AKH behandelt wurden. Angekündigt wurden unter anderem die ehemalige Politikerin Freda Meissner-Blau und Schauspieler Otto Schenk.
Während der Veranstaltung ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Notfall- und Unfallpatienten werden aber wie gewohnt versorgt, wurde versichert. Die Veranstaltung in der Aula ist die erste, die auch von Besuchern bzw. Patienten des Spitals mitverfolgt werden kann. Bisher gab es lediglich interne Betriebsversammlungen.
Anlass für die Aktivitäten sind die Budgetnöte der Medizinischen Universität Wien, an der die AKH-Ärzte angestellt sind. Mit 1. Februar 2012 werden im größten Spital des Landes die Journaldienste reduziert, wie die Med-Uni erst gestern, Montag, bekanntgab. Künftig sollen 146 statt 172 Ärzte pro Nacht bzw. am Wochenende im Einsatz sein. Weiters ist geplant, Stellen nicht nachzubesetzen.
(APA/red)
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