28. November 2011 - 17:13 | Thea
Ausreichende Finanzierung für Überleben der Universitäten notwendig
Präsident Andreas Mailath-Pokorny sieht das heutige Urteil betreffend die Klage der Wirtschaftsuniversität als Bestätigung der bildungspolitischen Positionen des BSA: "Die Entscheidung der Schlichtungskommission ist ein klares Zeichen, endlich die richtigen Prioritäten zu setzen. Die Strategie, durch Aushungern der Universitäten Zugangsbeschränkungen zu erzwingen, darf nicht erfolgreich sein, da sie die Hochschulbildung nachhaltig schädigt und sich auf die ohnehin bereits gefährlich niedrige AkademikerInnenquote zusätzlich negativ auswirkt."
Mailath-Pokorny fordert ein Ende der "Bildungsbremse" durch die unzureichenden Budgetmittel und verweist auf das BSA-Bildungsmanifest, in dem eine Erhöhung des Universitätsbudgets auf zwei Prozent des BIP bis 2015 gefordert wird. "Dieses Urteil als Argument für Zugangsbeschränkungen zu deuten, zeugt von einer Haltung, die Elitendenken in den Mittelpunkt stellt, anstatt sich für einen freien Bildungszugang für alle einzusetzen. Bildung ist als gesellschaftliches Gut zu wichtig, um sie so leichtsinnig aufs Spiel zu setzen", so Mailath-Pokorny abschließend.
(Quelle: OTS / BSA - Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen)
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