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ÖH zu WU Urteil: Deutliche Aufforderung an den Minister die Finanzmisere der Unis zu beenden

Urteil bietet keinerlei Grundlage für Studierendenfeindliche Maßnahmen

"Das Urteil über die Leistungsvereinbarung der WU zeigt einmal mehr, dass die Universitäten extrem unterfinanziert sind. Das Ministerium hat lange genug versucht sich der Verantwortung zu entziehen, damit muss jetzt ein für alle mal Schluss sein!", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Dass Universitäten die ihnen zustehenden finanziellen Mittel einklagen müssen, ist ein Armutszeugnis für die österreichische Bildungs- und Finanzpolitik."

"An der WU wie auch an anderen Universitäten in Österreich ist die Zahl der Studierenden stagnierend oder sogar sinkend", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Die Entscheidung des Schiedsgerichtes darf nicht als Argument für Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen missbraucht werden. Viel mehr zeigt die Entscheidung ein weiteres mal auf, dass die Universitäten dringend mehr finanzielle Mittel benötigen."

"Scheinbar haben Minister Töchterle und Ministerin Fekter vergessen, dass sie selbst eine Steigerung der AkademikerInnenquote auf 38% (derzeit 19%) bis 2020 beschlossen haben. Anstatt endlich mehr Studienplätze zu schaffen und ein Budget von 2% des BIPs zu sichern, steuern sie in die absolut falsche Richtung", zeigt sich Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH verärgert. "Das Urteil der Schiedskommission nun als Rechtfertigung für studierendenfeindliche Maßnahmen zu verwenden, schießt weit an jenem Ziel vorbei, das sich die Regierung selbst gesetzt hat."

(Quelle: OTS / Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH))

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