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Wiener AKH: Reduktion der Journaldienste um etwa 14 Prozent

Med-Uni Rektor Schütz: 14 Prozent weniger Journaldienste - Einsparungsvolumen von sechs Mio. Euro

Die Medizinische Universität Wien (MUW) macht nun endgültig Ernst und setzt die angedrohten Sparmaßnahmen am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) um. Heute, Montag, wurden alle betroffenen Klinikvorstände offiziell verständigt, "dass eine Reduktion der Journaldienste um etwa 14 Prozent stattfindet", berichtete der Rektor der Medizinische Universität (MUW), Wolfgang Schütz, am Dienstag im Gespräch mit der APA. Die Maßnahme werde mit 1. Februar 2012 in Kraft treten. Der Betriebsrat wurde ebenfalls informiert.

Derzeit sind im größten Krankenhaus des Landes 172 Ärzte pro Nacht bzw. am Wochenende im Einsatz. Diese Zahl wird nun auf 146 reduziert. Das würde "wahrscheinlich ein Einsparungsvolumen von sechs Mio. Euro bringen", rechnete Schütz vor. Durch die Kürzung "bekommen wir zwei Drittel der einzusparenden Summe herein". Die MUW wird heuer mit einem Minus von neun Mio. Euro abschließen. "Also von neun Millionen kriegen wir sechs herein", führte der Rektor weiter aus. Die restlichen drei Mio. Euro sollen durch die Nichtnachbesetzung von Stellen eingespart werden.

(APA/red, Bild APA/dpa)

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