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Töchterle: Bestehende Kooperationen mit chinesischen Universitäten vertiefen

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast an der Peking University

Arbeitsgespräche im Bildungsministerium und ein Besuch an der Peking University stehen heute im Mittelpunkt des Arbeitsbesuchs von Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle in China. An der Peking University wurde der Minister von Präsident Prof. Dr. Qifeng Zhou empfangen. In einem Arbeitsgespräch erkundigte sich Töchterle über die Schwerpunkte und Rahmenbedingungen an der traditionsreichen Universität, so sind Studienbeiträge beispielsweise eine bewährte Selbstverständlichkeit. Der Minister betonte, die bestehenden Kooperationen zwischen chinesischen und österreichischen Universitäten weiter vertiefen zu wollen. Derzeit gibt es 64 Partnerschaftsabkommen zwischen chinesischen und österreichischen Universitäten. Bevor der Minister am Abend nach Shanghai weiterreist, wird er noch die Verbotene Stadt besuchen.

Die 1898 gegründete Peking University wurde in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum für Lehre und Forschung weiterentwickelt und versteht sich als "Volluniversität", die in Zukunft zu einer der besten der Welt gehören möchte. "Die Universität Peking ist eine sehr angesehene Universität mit starker internationaler Orientierung. Dies spiegelt sich in den zahlreichen Partnerschaften und Kooperationen wider", so der Minister weiter. Vier österreichische Universitäten kooperieren seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit der Peking University: Unter anderem die Universität Wien, die bereits 1997 ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnete.

Ebenso Teil der erfolgreichen Zusammenarbeit sind die im Rahmen des Eurasia-Pacific Uninet durchgeführten Sommerschulen: In Kooperation mit den China-Zentrum der Universität Salzburg (deren Rektor Heinrich Schmidinger ist ebenso Teil der Delegation) finden jährlich Sommerschulen in China und Österreich statt, sie leisten auch einen erheblichen Beitrag zum Kennenlernen der jeweils anderen Kultur. 2011 kamen so rund 200 Studierende aus China nach Österreich und 85 Österreicher/innen besuchten Sommerschulen in China. Auch mit dem Wissenschaftsfonds FWF bestehen Kooperationen, im Rahmen derer etwa 2011 elf chinesische PhD-Studierende nach Österreich gekommen sind.

Österreichs Universitäten erfreuen sich übrigens großer Beliebtheit bei chinesischen Studierenden: Im Wintersemester 2010/11 studierten rund 1.300 Studierende aus China an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten.

Heute Abend reist Karlheinz Töchterle mit der hochrangigen Wissenschafts-Delegation, der unter anderem uniko-Präsident Rektor Dr. Heinrich Schmidinger, FWF-Präsident Dr. Christoph Kratky und OeAD-Geschäftsführer Dr. Hubert Dürrstein angehören, nach Shanghai weiter, wo er weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen besuchen wird. Donnerstagvormittag kehrt der Minister nach Wien zurück.

(Quelle: OTS / Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung)

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