22. November 2011 - 11:57 | Thea
Die neue Reifeprüfung "medial vieldiskutiertes Reformprojekt" soll gerechter werden, in dem Sinne, dass in allen Schulen (AHS und BHS) die gleichen und damit gleich anspruchsvollen Fragen gestellt werden. Gerechter und transparenter soll die "schriftliche Reife- und Diplomprüfung Deutsch" auch in dem Sinne werden, dass die Texte der Kandidatinnen und Kandidaten nach gleichen Richtlinien und Standards beurteilt werden.
Am Österreichischen Kompetenzzentrum für Deutschdidaktik (AECC) arbeitet ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nun an der Konzeption dieser neuen Reifeprüfung für das Fach Deutsch. Die wichtigsten Eckpunkte der Reform: Ab nun werden die Kandidatinnen und Kandidaten zwei Schreibaufgaben zu bearbeiten haben. Zu jeder Aufgabe gibt es einen Ausgangstext, auf den Bezug genommen werden muss. Damit sollen unterschiedliche Textkompetenzen unter Beweis gestellt werden. Ein Textsortenkatalog der zu schreibenden Aufgaben wird den KandidatInnen die Orientierung erleichtern. Eine Beurteilungsskala wird den Lehrkräften helfen, kriterienorientiert zu beurteilen und somit die Benotung transparenter zu gestalten.
Der Auftrag erging über das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation Entwicklung des Österreichischen Schulwesens (BIFIE) an das Kompetenzzentrum.
(Quelle: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)
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