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Pädagogische Hochschulen - Schmied: "PädagogInnen brauchen eine institutionelle universitäre Heimat"

Bildungsministerin eröffnet "1. ForschungsForum der Pädagogischen Hochschulen Österreichs" - Forschungskompetenzen weiter ausbauen

Bildungsministerin Claudia Schmied hat heute, Montag, das "1. ForschungsForum der Pädagogischen Hochschulen Österreichs" eröffnet. Das zweitägige Symposium in der Akademie der Wissenschaften gibt - vier Jahre nach Gründung der Pädagogischen Hochschulen (PH) - einen Überblick zum Stand der Forschung. Außerdem "wird die Forschungskompetenz der Pädagogischen Hochschulen ins Rampenlicht gestellt", bekräftigte Ministerin Schmied, die betonte, dass sie die PH auch weiterhin dabei unterstützt, die Forschungskompetenzen auszubauen. Schmied unterstrich weiters: "Es ist wichtig, die Pädagogischen Hochschulen weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist, dass die Pädagoginnen und Pädagogen eine institutionelle universitäre Heimat haben." Die Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer müsse konzentriert an einer Institution stattfinden, sagte die Ministerin.

Ministerin Schmied bekräftigte, dass die PH - als Institution für die PädagogInnenbildung und die gesamte Fortbildung der Lehrenden - eine gute Entwicklung genommen haben. "Im Jahr 2007 haben wir mit 7.300 Studierenden begonnen, jetzt gibt es schon 16.000 Studierende an den Pädagogischen Hochschulen."

Es gelte, die Forschung (vor allem angewandte Forschung und enge Anbindung an den Schulalltag) an den PH auszuweiten, unterstrich die Bildungsministerin. Das dafür vom Bildungsministerium fixierte Vier-Punkte-Paket umfasst: + den Förderschwerpunkt Forschung, + das neue Dienst- und Besoldungsrecht für alle PH-Lehrenden, + die Förderung des Stammpersonals (z.B. mehr Doktoratsabschlüsse) sowie + den internationalen Austausch und Expertise. (Schluss) mb/bj

(Quelle: OTS / SPÖ-Bundesorganisation)

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