11. November 2011 - 14:46 | Thea
Für die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb, zeigt das Wiener Ergebnis der Volksbefragung, dass die Unzufriedenheit der Bürger über das Bildungssystem in Wien am größten ist. "Das Ergebnis zeigt, dass die Wiener/innen erkannt haben, dass für Bürgermeister Häupl Handlungsbedarf gegeben ist. Verfährt Wien weiter so, nimmt man Wiens Kindern und Jugendlichen die Zukunft. Doch statt in Bildung zu investieren, spart Wien bei Bildung, beginnend bei den Jüngsten. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Wiens städtischen Kindergärten das Bastelgeld gestrichen und die Konten leergeräumt wurden. In den Volksschulen spart man bei Lehrern/innen - in zwei Jahren wurden in Wien knapp 300 eingespart. "Ein klares Zeichen, welchen Stellenwert Bildung in Wien genießt" so Leeb, die dafür plädiert endlich die Großbaustelle Bildung in Wien zu beheben. Die Wiener Wirtschaft sucht händeringend nach ausbildungsfähigen Lehrlingen, auf der anderen Seite suchen 1.800 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, sind aber nach Abschluss der Pflichtschule in Wien nicht ausbildungsfähig, weil es ihnen an Basisbildung fehlt.
Geld in Bildung statt in Werbung investieren
"Geht es darum Selbstbeweihräucherungskampagnen zu finanzieren, sind die Mittel stets zur Hand. Erst im letzten Bildungsausschuss wurden für die Bewerbung von Weihnachten und Silvester 2,4 Millionen Euro genehmigt. Für die Erstellung einer Integrationskampagne sind weitere 500.000 Euro verplant (Wiener Charta). Hier sollten die rot-grünen Schergen ansetzen, statt ständig an den Bund zu appellieren die Wiener Bildungsprobleme zu lösen. Allein für das Geld der Integrationskampagne könnte man 25 Lerncafes finanzieren. Herr Bürgermeister, übernehmen Sie Verantwortung und werden Sie aktiv. Wien braucht Taten und nicht medienwirksame Unterschriften unter Volksbegehren", so Leeb abschließend.
(Quelle: OTS / ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien)
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