11. November 2011 - 14:38 | Thea
nach jahrelangem Stillstand müssen Taten folgen
"Es ist positiv, dass es nun nach dem Bildungsvolksbegehren eine breite Debatte über Bildung in der Öffentlichkeit sowie im Parlament geben wird. Dieses Signal dürfen die Regierungsmitglieder nicht überhören - es ist nun an der Zeit, dass dem Reden endlich Taten folgen. Das gesamte Bildungssystem muss auf allen Ebenen sozialer geregelt werden - soziale Gerechtigkeit ist einer der Punkte, der nun endlich im Mittelpunkt der Debatte steht", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.
"Die Breite der Plattform zeigt, wie vielen verschiedenen Gruppen und Personen das Thema Bildung ein Anliegen ist. Es hat sich auch gezeigt, wie viele unzufrieden mit der derzeitigen Situation sind. Angefangen bei den Kindergärten, über die Schulen bis hin zur tertiären Bildung - es gibt viele Baustellen und diese müssen endlich in Angriff genommen werden. Im letzten Punkt stehen wir gerne beim vom Volksbegehren angekündigten Bildungsgipfel als ExpertInnen bereit, um gemeinsam Lösungen für den Hochschulsektor zu suchen und zu finden. Hier bringen wir auch gerne die Ergebnisse des Forum Hochschule ein", erklärt Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.
"Der Rückenwind durch die UnterstützerInnen muss nun genutzt werden, um das Thema Bildung nicht wieder untergehen zu lassen. Es geht nun darum, einen konstruktiven Prozess einzuleiten, der das gesamte Bildungssystem für alle Menschen zugänglich und qualitativ hochwertig gestaltet. Nur so kann es zu einer Weiterentwicklung kommen und der ewige Stillstand hat ein Ende. Die Forderungen sind bekannt, es geht jetzt um die Umsetzung! Das Volksbegehren darf nicht in der Schublade verschwinden", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH abschließend.
(Quelle: OTS / Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH))
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