11. November 2011 - 14:35 | Thea
Bildung ist kein Bereich für Sparmaßnahmen
Der ÖGB zeigt sich erfreut über den hohen Zuspruch zum Bildungsvolksbegehren: "Bildung ist das Schlüsselthema für die Zukunft der jungen Menschen und für die Wirtschaft des Landes", sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar. "Die Bundesregierung muss das Ergebnis des Volksbegehrens als dringenden Auftrag verstehen, rasch die nötigen Veränderungen und Verbesserungen im Bildungssystem anzugehen. Es ist nicht fünf vor Zwölf, sondern bereits zehn nach Zwölf."
"Vieles muss im Bildungssystem in Österreich verbessert werden", so Foglar. "Der ÖGB hat dazu viele Vorschläge gemacht, die vom Kindergarten über Schule, Lehre und Unis bis zur beruflichen Weiterbildung reichen." Das Bildungsvolksbegehren habe wichtige Themen aufgegriffen, die auch dem ÖGB Anliegen seien und die sich weitgehend mit jenen Positionen decken würden, die ÖGB und AK - auch im Rahmen des Sozialpartnerkonzeptes "Chance Bildung" - vertreten.
"Das Recht auf Bildung muss Grundbildung, berufliche Erstausbildung, weiterführende Bildung und lebensbegleitende Weiterbildung gleichermaßen umfassen, und zwar ohne soziale und finanzielle Schranken", so Foglar. "Politische Versprechen sind zu wenig, auch zusätzliche Budgetmittel müssen zur Verfügung gestellt werden. Bildung ist kein Bereich, in dem man sparen soll, denn es geht um die Zukunft der Jugend und auch des Landes. Die Bundesregierung muss das Ergebnis des Volksbegehrens auch als Hilferuf vieler Eltern, SchülerInnen, Studierenden, LehrerInnen und aller anderen mit Bildung befassten Menschen verstehen und rasch handeln."
(Quelle: OTS / ÖGB-Referat für Öffentlichkeitsarbeit)
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