9. November 2011 - 16:42 | Thea
Bessere Beteiligung als bei Pensions- oder FPÖ-Volksbegehren in Graz und Dornbirn
In der Steiermark und in Vorarlberg
dürfte das Bildungsvolksbegehren größeren Zuspruch erfahren. Aus St.
Pölten war am Mittwoch nur zu erfahren, dass man "im Mittelfeld" liege.
In Graz ist die Unterstützung für das
Bildungs-Begehren bisher "sehr gut" ausgefallen. Etwa 8.000
Unterschriften - das entspricht rund vier Prozent der Berechtigten -
wurden bis Mittwochnachmittag abgegeben, erklärte Wolfgang Schwartz vom
Wahlreferat gegenüber der APA. Er rechnet, dass bis zum Wahlschluss am
Donnerstag knapp 10.500 Stimmen zusammenkommen, da viele noch "am
letzten Abdrücker" ihre Unterschriften leisten würden. Damit würde das
Bildungsvolksbegehren in der steirischen Landeshauptstadt besser
abschneiden als das Pensionsvolksbegehren, das 2004 4,5 Prozent
mittrugen - und wesentlich besser als das FPÖ-Begehren gegen den
EU-Reformvertrag, das 2006 auf nur 2,7 Prozent kam.
Relativ gut angekommen ist das
Bildungsvolksbegehren offenbar auch in Vorarlberg, wo sich einige
ÖVP-Bürgermeister hinter Hannes Androschs Initiative gestellt haben. In
Bregenz unterschrieben bis Mittwochvormittag 633 Bürger - das sind 3,4
Prozent der Eintragungsberechtigten. Laut Meldeamtsleiter Martin Rainer
liegt man damit "im guten Mittelfeld". Er rechnete bis zum morgigen
Endtag mit rund 800 Unterstützungserklärungen. "Besser als andere" lief
das Bildungsvolksbegehren laut Meldeamtsleiter Elmar Schwendinger in
Dornbirn. Bisher unterschrieben haben etwa 4,6 Prozent, also 1.500
Bürger. Das in Vorarlberg weit überdurchschnittlich erfolgreiche
"Euratom"-Volksbegehren erreichte in Dornbirn 2011 insgesamt 1.096
Unterschriften, das "Österreich bleib' frei"-Begehren der FPÖ insgesamt
1.033.
(APA / red)
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