9. November 2011 - 16:15 | Thea
Knapp drei Prozent in Klagenfurt - In Linz "plätschert es so dahin"
Bisher eher zurückhaltend fiel die Unterstützung für das Bildungs-Volksbegehren in Kärnten aus. Auch in Oberösterreich ist der Zulauf dem Vernehmen nach nicht allzu rege.
In Klagenfurt wurden bis Dienstagabend 2.200 Unterschriften gezählt. Das macht bei etwa 75.000 Wahlberechtigten eine Beteiligung von knapp drei Prozent aus. Das von der SPÖ initiierte Pensions-Volksbegehren unterstützten 2004 5,35 Prozent der Klagenfurter. An dem "Österreich bleib' frei"-Volksbegehren im Jahr 2006 beteiligten sich nur 1,76 Prozent - wobei diese FPÖ-Aktion im damals vom BZÖ und Jörg Haider dominierten Kärnten insgesamt sehr mageren Zuspruch hatte.
Aus der zweitgrößten Kärntner Stadt Villach (45.000 Wahlberechtigte) war am Mittwoch zu hören, dass das Bildungs-Volksbegehren bisher tendenziell nur halb so viele Personen unterschrieben hätten wie bei den "starken" Volksbegehren - also beim Temelin-Volksbegehren oder beim Abfangjäger-Volksbegehren.
Aus Oberösterreich waren keine offiziellen Angaben zu bekommen. Im Linzer Magistrat war über die Unterstützung nur zu erfahren, dass "es so dahinplätschert".
(APA / red)
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