9. November 2011 - 16:01 | Thea
Das von Magna-Chef Frank Stronach initiierte "Institut für
sozial-ökonomische Gerechtigkeit" (ISOG) wird in den kommenden zwei
Jahren eine Forschungsgruppe an der Universität Graz unterstützen, die
sich mit gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigen soll. Die Gruppe
wird vom Grazer Wahlrechtsexperten und Rechtsprofessor Klaus Poier
geleitet und vom ISOG mit 100.000 Euro pro Jahr unterstützt, teilte die
Universität Graz am Mittwoch mit.
Demokratie-, Budget- und Steuerreform, Bildungs-
und Schulfragen stehen im Mittelpunkt der "Frank Stronach
Forschungsgruppe" an der Uni Graz, die vor kurzem ihre Arbeit
aufgenommen hat. Das Team - bestehend aus Studierenden und
Rechtswissenschaftern - will die gesellschaftsrelevante und
demokratiepolitische Themen diskutieren. Inputs werden auch seitens
Frank Stronach geliefert. "Wir untersuchen die Vorschläge hinsichtlich
ihrer Plausibilität, Machbarkeit und Alternativen und erarbeiten Modelle
für eine erfolgreiche Umsetzung", schildert Klaus Poier auf Anfrage der
APA. Ganz vorne auf der Agenda stünden Verwaltungs- und Steuerreform.
Neben Seminaren, Workshops und Diskussionsgruppen soll es mehrere
öffentliche Veranstaltungen geben. Eine weitere derartige
Forschungsgruppe sei auch an der TU Wien im Aufbau, so Poier.
Vortrag am 16. November
Seine ersten Reformvorschläge wird Frank Stronach -
Honorar Chair von Magna International - am Mittwoch, dem 16. November
2011, unter dem Titel "Wohlstand schaffen und gerecht verteilen:
Reformvorschläge für Österreich" in einer Veranstaltung an der Uni Graz
vorlegen. Der Eintritt zum Vortrag im Meerscheinschlössl (18.30 Uhr) ist
frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich.
In der Steiermark ist ein Vorhaben von Frank
Stronach im Gesundheitsbereich im Gespräch. Ein entsprechendes Konzept
für ein "Präventivmedizinisches Diagnostikzentrum" wird seit Sommer
dieses Jahres ausgearbeitet. Von 2003 bis 2013 lässt darüber hinaus
Magna Steyr rund 24 Mio. Euro in die Errichtung eines nach dem
Firmengründer des kanadische Zulieferkonzerns "Magna International"
benannten Großinstitutes im Bereich der Fahrzeugtechnik fließen.
(APA / red, Bild APA)
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