Studium.at

Wohnen und Integration als regionale Herausforderung

Donau-Universität Krems veranstaltet Fachtagung am 21. und 22. November

Eine möglichst große Durchmischung bei der Vergabe von Wohnungen sowohl in ethnischer als auch sozialer Hinsicht ist Voraussetzung für eine gelungene Integration. Durch den Anstieg der MigrantInnen in Österreich steigen die Anforderungen an ein sensibles Besiedlungsmanagement. Die Donau-Universität Krems widmet sich bei einer Fachtagung am 21. und 22. November der Frage, welchen Herausforderungen sich Städte und Regionen für ein gelungenes Miteinander stellen müssen. Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz, wird bei der Konferenz am Campus Krems den nationalen Aktionsplan für Integration präsentieren.

Die österreichische Bevölkerung wächst um durchschnittlich 36.000 Personen pro Jahr. Derzeit leben in Österreich etwa 1,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Die Zuwanderer konzentrieren sich in wenigen Gemeinden und Städten. Rund 80 Prozent der Personen ausländischer Herkunft leben in 10 Prozent aller Gemeinden Österreichs.

Neben der Forderung des leistbaren Wohnens, die vor kurzem von der Initiative ?Bauen und Umwelt? erhoben wurde, stellt kulturelle und soziale Diversität einen wesentlichen Aspekt im Integrationsprozess dar. Im Rahmen des nationalen Aktionsplans für Integration des Bundesministeriums für Inneres entwickelt eine Arbeitsgruppe mit Migrationsexpertin Univ.-Prof. Dr. Gudrun Biffl von der Donau-Universität Krems derzeit einen Maßnahmenkatalog zum Thema Wohnen und Integration.

Bei der Fachtagung in Krems gehen ExpertInnen aus Wissenschaft und Verwaltung sowie VertreterInnen der Bauvereinigungen der Frage nach, welche neuen Herausforderungen sich durch das Bevölkerungswachstum ergeben und wie diese zu bewältigen sind. Der Schwerpunkt der Tagung liegt in der Untersuchung der Rolle des Besiedelungsmanagements und den Möglichkeiten, Maßnahmen zur Verhinderung sozialer und ethnischer Ghettobildung zu setzen. Das Ziel ist die Schaffung von Rahmenbedingungen im Wohnumfeld, die einem reibungslosen Miteinander förderlich sind.

Pressegespräch mit Staatssekretär Kurz

Im Rahmen der Tagung findet am 21. November ein Pressegespräch mit Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration, und Univ.-Prof. Dr. Gudrun Biffl, Leiterin des veranstaltenden Departments für Migration und Globalisierung über die Entwicklung eines integrationssensiblen Maßnahmenkatalogs zum Thema "Integration und Wohnen" statt.

Montag, 21. November 2011, 11:15 Uhr, Donau-Universität Krems, Sitzungssaal des Rektorats

Quelle:  Donau-Universität Krems

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Login | Join | Passwort?