7. November 2011 - 13:48 | Thea
Javurek: Bildungsvolksbegehren soll dazu genützt werden, dringend notwendige Reformen in Angriff zu nehmen
Als "Grundstein für unumgängliche Reformen im Bildungsbereich" bezeichnete der Bundesvorsitzende des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (Wdf) KR Karl Javurek heute, Montag, das Volksbegehren Bildungsinitiative. "Bildung auf höchstem Niveau ist eine fundamentale Notwendigkeit für den Wirtschaftsstandort Österreich. Mit meiner bereits geleisteten Unterschrift unterstütze ich diese Initiative, um einen Anstoß für überfällige Reformen zu geben", so Javurek.
"Ohne bestausgebildete Arbeitskräfte werden wir im internationalen Standortwettbewerb nicht mithalten können", betonte Javurek. Schon jetzt orten Unternehmen eine immer größer werdende Diskrepanz zwischen stetig steigenden Qualifikationsbedarf und vorhandenem Qualifikationsangebot des Bildungssystems. Unternehmen seien zunehmend mit der Hausforderung konfrontiert, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, um offene Stellen zu besetzen. "Wir leisten uns eine der teuersten Schulverwaltungen Europas mit einem weniger erfreulichen Output. Es muss uns gelingen veraltete Strukturen und Organisationen neu zu ordnen, damit ein Großteil des Bildungsbudget auch dort ankommt wo er hingehört - im Klassenzimmer - und damit auch den modernen Anforderungen entspricht".
Das Bildungsvolksbegehren solle dazu genützt werden, die dringend notwendigen Reformen im Bildungs- und Ausbildungsbereich - von den Kindergärten über die Schulen bis zu den Universitäten - in Angriff zu nehmen und ideologische Schranken zu durchbrechen, sagte Javurek: "Nur damit kann Österreich im internationalen Standortwettbewerb in Zukunft punkten. Ein weiterer Stillstand im Bildungsbereich macht nicht nur die Wirtschaft und die Politik zu Verlierern, sondern vor allem unsere Jugend, der die Zukunftsperspektive genommen wird."
(Quelle: OTS / Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF))
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