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Designsymposium zum Thema "do-it-yourself" an der FHV

Treffen der Kreativwirtschaft und kreativen Szene am 18. und 19. November in Dornbirn: Gestaltung selbst in die Hand nehmen oder den Profis überlassen?

Mit Handykamera und gratis Schnittprogramm lassen sich Kurzvideos produzieren, mit Vorlagen aus dem Internet Visitkarten und mit einem MIDI-Programm Musik im Heimstudio. Die "do-it-yourself"-Bewegung hat längst in einen Bereich Einzug gehalten, welcher bislang den Gestaltungsbüros und Agenturen vorbehalten war. Das Designsymposium der FH Vorarlberg (FHV), am 18. und 19. November, geht mit Vorträgen und einem BarCamp der Frage nach, inwiefern das "do-it-yourself"-Phänomen Märkte, Arbeitsweisen und Produktionsweisen der Kreativberufe verändert und was diese Veränderung für die Aus- und Weiterbildung bedeuten kann. Veranstaltet wird das Designsymposium vom Department für Gestaltung und mediale Kommunikation der FHV.

Der Videojournalist Martin Schilt wird über den Videoguide des Schweizer Fernsehens berichten. Damit sollen Zuschauer bessere selbst gemachte Reportagen einsenden. Die Plattform hat prompt zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, wie den Best of Swiss Web 2009 Gold in der Kategorie Usability. Schilt produzierte beim Schweizer Fernsehen für die Sendungen "Kassensturz", "Zebra", "Reporter" und "SF Spezial", wofür er 2010 die Chefredaktion übernahm.

"Do-It-Yourself" killed the "Gebrauchsgrafiker" lautet die Präsentation von Gerwin Schmidt aus München, der als Grafikdesigner Bücher, Plakate und Erscheinungsbilder gestaltet. Kreative Substanz können nur Profis verleihen, diese Erfahrung hat er in vielen Projekten gesammelt und wird davon berichten.

Peter Troxler beleuchtet Visionen einer neuen Produktionsweise, wo jeder und jede fast alles selber machen kann. Am Freitag Abend präsentiert er das Buch "Open Design Now" (www.opendesignnow.org), worin die derzeit wohl radikalste Entwicklung in der Kreativwirtschaft beschrieben wird. Troxler forscht in Rotterdam, hatte an der ETH Zürich studiert und baut derzeit ein FabLab in Luzern auf. Sein Konzept einer "Unkonferenz" wird am Samstag beim Barcamp an der FHV umgesetzt.

Neben den Vorträgen und Diskussionen werden beim Symposium "do-it-yourself"-Stationen aufgebaut sein, unter anderem ein 3D-Drucker, ein Personal Video Recorder und eine Rock-Schneiderei. Das BarCamp am Samstag bietet eine Bühne auch für alle, die zum Thema "do-it-yourself" etwas zeigen wollen. Die Vortragenden bieten dort auch vertiefende Workshops an.

Anmeldung erbeten per E-Mail an gestaltung@fhv.at oder telefonisch 05572 792 3100. Barcamper tragen sich ein auf www.barcamp.at/BarCamp (http://www.barcamp.at/BarCamp_Dornbirn_2011)_Dornbirn_2011 (http://www.barcamp.at/BarCamp_Dornbirn_2011). Der Unkostenbeitrag für das Symposium am Freitag beträgt € 50,- (Bezahlung vor Ort; FHV-Alumni, FHV-MitarbeiterInnen, StudentInnen und SchülerInnen frei). Das Barcamp am Samstag und der Besuch der DIY-Stationen sind gratis, die BesucherInnen können Bauanleitungen oder Geräte selber mitnehmen und präsentieren.

(Quelle:  FH Vorarlberg)

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