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ÖH: Heimplätze für Studierende werden unleistbar

Kostengünstiger Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung für Studierende

 "Wir befürchten eine Steigerung der Heimkosten um bis zu 1000 Euro im Jahr. Damit wird Wohnen für viele Studierende unleistbar", erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär die fatalen Auswirkungen der Streichung der Sanierungsförderung für Studierendenheime.

"Rund 10% der Studierenden leben in Heimen, für die meisten ist das vor allem eine finanzielle Entscheidung. Bisher war das Wohnen im Heim für Studierende rund 25% günstiger als z.B. ein Zimmer in einer WG. Sollten die Kosten für Heimzimmer jedoch um 60 Euro oder mehr im Monat steigen, wird für viele Studierende das Wohnen am Studienort nur mehr schwer finanzierbar", befürchtet Angelika Gruber von der ÖH.

"Die Streichung der Sanierungsförderung für Studierendenheime macht für das BMWF gerade einmal 5 Millionen Euro bis 2013 aus. Für Studierende schlägt sie aber hart zu Buche", empört sich Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Eine finanzielle Mehrbelastung von 60 bis 90 Euro pro Monat ist nicht tragbar."

 "Bereits jetzt arbeiten 60% der Studierenden 20 Stunden pro Woche, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Finanzielle Probleme sind ein Hauptgrund für viele ihr Studium frühzeitig abzubrechen - oder gar nicht erst eines zu beginnen. Es ist die Aufgabe der Regierung vermehrt günstigen Wohnraum zu schaffen und bestehende Heime ausreichend zu fördern und nicht hinunterzuwirtschaften, wie es das BMWF zur Zeit betreibt", fordert Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam. "Kostengünstiger Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung für Studierende. Wir erwarten uns von der Regierung eine Politik die nicht ständig budgetäre Schieflagen auf Kostend er Studierenden ausgleicht." (OTS)

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